Geschichte

Die Geschichte des Jägerbataillons Burgenland wurzelt im Jägerbataillon 1 (JgB1) und lässt sich bis in das Jahr 1962 zurückverfolgen.

Das Jägerbataillon war in der Friedensgliederung als Ausbildungsverband (AusbB) der 1. Jägerbrigade (1. JgBrig) in Kaisersteinbruch zugeordnet. In der Einsatzgliederung führte es als Mobilmachungs-Verband (MobVerband) die Bezeichnung Jägerbataillon 1 (JgB1). 1978 wurde aus dem Kader dieses Bataillons das LWSR14 in Kaisersteinbruch gebildet und das JgB1 als MobVerband in das Landwehrstammregiment 13 (LWSR13), aus dem das heutige Jägerbataillon 19 (JgB19) in Pinkafeld hervorging, eingegliedert.

Nachdem anfangs noch Kasernen für die MobVerbände als Aufstellungsorte dienten, wurden daraus bald Mobilmachungssammelorte in ausgesuchten Gemeinden des Südburgenlandes. Das JgB1 übte bereits seit 1981 im Gebiet des Lafnitztales, was schließlich 1995 zur Begründung einer Partnerschaft mit den Gemeinden Neustift an der Lafnitz, Grafenschachen/Kroisegg, Loipersdorf, Kitzladen und Markt Allhau/Buchschachen führte. 2010 konnte das 15jährige Bestandsjubiläum dieser Partnerschaft im Rahmen des zentralen Partnerschaftsseminars an der Landesverteidigungsakademie gefeiert werden. Seit diesem Zeitpunkt finden neben der Übungstätigkeit des Jägerbataillons auch verstärkt gemeinsame Aktivitäten statt. Im Jahr 2006 formierte sich das Jägerbataillon Burgenland aus Teilen des JgB1 und des JgB43. Das Kommando wurde an Oberstleutnant Peter Krauss, vormals Kommandant des JgB10 aus Nieder­österreich, übergeben.

Mit 01.01.2016 ist im Zuge der neuen Strukturreform das mobverantwortliche Kommando vom MilKdoB zum JgB19 übergeben worden.